Themen

Wie wir arbeiten

Der Nationale Rat arbeitet in vier Arbeitsgruppen, die im Herbst 2020 ihre Arbeit aufnehmen. Erste Ergebnisse sollen im Sommer 2021 vorliegen.

Die Arbeitsgruppen setzen sich zusammen aus den Teilnehmenden der konstituierenden Sitzung des Nationalen Rates bzw. deren Vertretungen sowie weiteren Expertinnen und Experten.

Sitzungen
Momentaufnahme während der konstituierenden Sitzung des Nationalen Rats. Ein Mitglied spricht gestikulierend von seinem Platz aus zu dem Rest der Versammlung.

Foto: Janine Schmitz/photothek.net

Schutz und Hilfen

Die Arbeitsgruppe „Schutz und Hilfen“ wird unterteilt in die Arbeitsgruppen „Schutz“ und „Hilfen“.

In der Arbeitsgruppe „Schutz“ wird zum Thema Schutzkonzepte in den Bereichen Bildung und Erziehung, der Behindertenhilfe und im Bereich Freizeit (Religiöses Leben und Kinder- und Jugendarbeit) beraten – auch unter Berücksichtigung der digitalen Lebenswelten junger Menschen. Gegenstand sind die Verbesserung der Gelingensbedingungen für die Entwicklung und Implementierung von Schutzkonzepten, Fragen zur Qualifizierung von Fachkräften, sowie die Wirkungen von Schutzkonzepten in Institutionen.

In der Arbeitsgruppe „Hilfen“ werden sich die Mitglieder auf vier Schwerpunktthemen konzentrieren: Interdisziplinäre Diagnostik, Schutz- und Hilfeplanung, gewaltspezifische Hilfeangebote im Gesundheits- und im Jugendhilfebereich sowie im sozialen Entschädigungsrecht.

Kindgerechte Justiz

Die Arbeitsgruppe „Kindgerechte Justiz“ wird sich mit vier Schwerpunktthemen beschäftigen: Qualität der Anhörung und der Vernehmung von Kindern und Jugendlichen, verbesserter Zugang zum Recht, interdisziplinäre Kooperation und Qualifizierung von Personen.

Schutz vor Ausbeutung und internationale Kooperation

Die Arbeitsgruppe „Schutz vor Ausbeutung und internationale Kooperation“ wird sich mit den Themen Identifizierung und spezifische Hilfen für minderjährige Opfer von Menschenhandel, Online-Kontaktanbahnung und sexuelle Ausbeutung sowie Aufklärung und Unterstützung bei organisierter und ritueller Gewalt auseinandersetzen.

Forschung und Wissenschaft

Die Arbeitsgruppe „Forschung und Wissenschaft“ soll sich neben der Erhebung der Prävalenz und den Entwicklungsverläufen auch mit Schutz- und Risikofaktoren von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche beschäftigen. Dabei stehen Machbarkeit und Instrumente für Forschung im Dunkel- und erweiterten Hellfeld im Mittelpunkt. Darüber hinaus wird die Partizipation Betroffener an quantitativen Forschungsvorhaben beraten.